Straßenhunde in Not in LASSYmag
In der ersten Ausgabe des LASSYmags wurde unser Albanien-Reisebericht aufgenommen.
Sie finden hier einen Auszug aus dem Bericht. Falls Sie Interesse an dem vollständigen Bericht haben und sich das gesamte LASSYmag anschauen möchten, finden sie auf der rechten Seite unterhalb des Magazin-Covers zwei Verweise auf die Seite von LASSY.org.
Schauen Sie sich das Magazin an, es lohnt sich!
2008 reisten Brigitte Gabeli und ihr Team von „Straßenhunde in Not“ – gerade erst als Verein anerkannt – nach Albanien. „Unser erster Einsatz war hart, aber dennoch erfolgreich. Wir sind am 21. September, das heißt Sonntagnacht, mit dem Auto in Richtung Albanien gestartet. Die Reiseroute ging über die Schweiz, nach Italien, von Bologna weiter bis Bari Hafen.“ erinnert sich die Tierschützerin. „Von dort aus sind wir mit der Fähre nach Tirana, Albanien, übergesetzt und kamen schließlich am Montagmorgen um 8 Uhr an.“
Zunächst waren die deutschen Helfer mit einer Tierfreundin verabredet, die in Tirana lebt. „Unser Bestreben war, in der Hafenstadt Durres eine provisorische Auffangstation zu suchen und einen guten Tierarzt zu finden, der willens ist, kostengünstige Kastrationen durchzuführen“, erzählt Brigitte.
Die Situation für Straßenhunde in Albanien sieht so aus, dass alle fünf bis sechs Monate sogenannte Säuberungen von Gemeinden durchgeführt werden. Im Klartext heißt das, dass die Hunde gejagt werden.
Man schießt auf sie oder schlägt sie tot. Kaum einer der Hunde überlebt eine „Säuberung“. Und die überlebenden Hunde sind total verängstigt, abgemagert, flüchten auf Müllhalden, zu Uferläufen und verstecken sich.
Die Reise hat bei Brigitte tiefe Eindrücke hinterlassen. „In einer Stadt wie Durres, wo Tourismus erwünscht ist, findet man keinen Hund, nicht einmal nachts, wirklich nur ganz vereinzelt“, berichtet die Tierschützerin. „Ich habe einen Hund gesehen, der mit eingezogenem Schwanz an einem Brückenpfeiler stand und unfähig war, auch nur einen Schritt zu laufen. Verletzte Tiere, die ich sah, sind so gut sie konnten weggerannt, nahmen keinerlei Futter und rannten in panischer Angst davon.“